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Salinas de Janubio:
Die ausgedehnte Salinenanlage ist schon fast ein Wahrzeichen von Lanzarote und
zählt zu den Größten auf den Kanaren. Die Salinen sind heute nur
noch zum Teil in Betrieb und vielfach schon recht verfallen. Die Salinas stehen
unter Denkmalschutz.
Montanas del
Fuego bzw. Feuerberge: Der Timanfaya Nationalpark, gegründet 1974, befindet
sich im Südwesten der Insel. Mit mehr als 170 Quadratkilometern gehört
er zu den größten Lavafeldern der Welt. Der Besuch dieser bizarren
und einzigartigen Landschaft aus schwarzen, unbegehbaren Lavaflächen (Malpaís),
rostrot bis dunkelgrau schimmernden Vulkankegeln und Aschefeldern ist ein absolutes
Muss für den Lanzarote-Besucher. Keine der Kanarischen Inseln ist so vom
Vulkanismus geprägt wie Lanzarote.
El Golfo:
Diese Lagune liegt im Westen der Insel. Sie ist vom Parkplatz aus über einen
kurzen Weg erreichbar. Der Kratersee verdankt seine grüne Färbung den
Algen nahe der Wasseroberfläche.
Los Hervideros:
Nach dem El Golfo unbedingt hier vorbeischauen! Die Westküste ist an dieser
Stelle wild zerklüftet. Das Wasser kocht förmlich in Lavahöhlen
und an der Steilküste. Gut ausgebaute Fußwege führen zu herrlichen
Aussichtspunkten.
Cueva de los
Verdes: Dieses Höhlensystem ist vor ca. 3000 bis 4000 Jahren beim Ausbruch
des ungefähr fünf Kilometer entfernten Vulkanes Montana Corona entstanden.
Die Cueva de los Verdes gehört zum selben Tunnelsystem wie das ganz in der
Nähe liegende "Jameos del Agua".
Jameos del Agua:
1976 von Cesar Manrique ausgebaute Höhle mit Restaurants, Bars, Tanzflächen,
Schwimmbecken und einem großen Konzertsaal. In einem unterirdischen See
leben blinde kleine Albinokrebse (Munidopsis polymorpha).
Mirador del
Rio: Dieser Aussichtspunkt liegt im Norden der Insel ca. 450 m hoch über
dem Meer an einer Steilküste, die fast senkrecht abfällt. Das Gebäude
wurde von dem bekannten Architekten Cesar Manrique erbaut und gilt als eines seiner
schönsten Bauwerke.
Jardin de Cactus:
Das letzte große Werk Manriques war der Kaktusgarten in der Gemeinde Teguise
bei Guatiza. Er wurde im Jahr 1990 fertiggestellt. Der Jardin de Cactus beherbergt
über 1.400 unterschiedliche Kaktusarten.
Das ist nur ein
Auszug aus den vielfältigen Besichtigungsmöglichkeiten auf Lanzarote.
Natürlich gibt es noch viel mehr zu entdecken!
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Seine Kindheit
verbrachte der am 24.4.1919 in Puerto Naos geborene Manrique auf der Insel. Er
machte an der Universität von La Laguna / Teneriffa seinen Abschluss als
Stadtbaumeister und ging anschließend nach Madrid.
1953 ging der von
Picasso faszinierte Künstler zur abstrakten Malerei über. Nach einer
Ausstellung im Folgejahr stellte sich auch der Erfolg ein. Manrique vertrat sein
Land bei der Bienale in Venedig und erhielt danach öffentliche Aufträge,
die ihm auch finanziellen Erfolg brachten. Wenige Jahre später ging er nach
dem Tod seiner Lebensgefährtin nach New York. Sein Ansehen verstärkte
sich durch erfolgreiche Austellungen.
Als der Künstler
1968 von New York nach Lanzarote zurückkehrte suchte er ein Grundstück,
um sich auf der Insel für immer niederzulassen. Dabei fiel ihm ein Feigenbaum,
der mitten in einem Lavafeld wuchs, auf. Manrique entdeckte die Lavablasen (aus
einer davon wuchs der Baum). Er entschloss sich, das Land zu kaufen und errichte
sein eindrucksvolles Zuhause mit atemberaubenden Ein- und Ausblicken. Heute ist
hier die CÉSAR MANRIQUE FUNDACION untergebracht und das Gebäude
für die Öffentlichkeit zugänglich.

César Manrique
war ein international bekannter Künstler, der seine Heimatinsel Lanzarote
ganz entscheidend geprägt hat. Alle seine Projekte lassen das Ziel, eine
Verbindung von Natur und Kunst in Bauwerken und Landschaften zu erschaffen, klar
erkennen. Sein unermüdlicher Einsatz für einen sanften und landschaftsschonenden
Tourismus half, viele Bausünden auf Lanzarote zu vermeiden.
César Manriques
Windspiele (Juguete del Viento) sind in vielen der unzähligen Kreisverkehre
Lanzarotes zu finden. Die unterschiedlichen geometrischen Formen reagieren, jede
für sich anders, auf die wechselnden Windstärken und Richtungen.
Leider schwindet
nach seinem Unfalltod am 25.9.1992 im Alter von 72 Jahren dieser schützende
Einfluss immer mehr.
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