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Lanzarote ist die östlichste der im Atlantik gelegenen sieben großen Kanarischen Inseln und liegt ca. 130 Kilometer vor der Küste Afrikas. Die Entfernung zum spanischen Festland beträgt ca. 1.000 Kilometer.

Dieses Urlaubsspecial soll euch diese interessante Vulkaninsel etwas näher bringen und Informationen zu dem Mann geben, der für das heutige Erscheinungsbild der Insel verantwortlich ist: César Manrique.

 
 
Impressionen 1 aus Lanzarote (Die Bilder können auch als e-Card versandt werden):
El Golfo als e-Card?
Timanfaya als e-Card?
Jardin de Cactus als e-Card?
 
 
 
 
Die Insel
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Einige der Strände
Lanzarote bedeckt gute 800 km2 (inklusive der kleinen bewohnten Insel La Graciosa und der unbewohnten Inseln Alegranza, Montaña Clara, Roque del Este y Oeste). Die Nord nach Süd-Distanz beträgt ca. 60 km und die breiteste Stelle der Insel misst lediglich ca. 20 km.

Lanzarote besteht aus sieben Gemeinden: Arrecife, Teguise, Haría, San Bartolomé, Tías, Tinajo und Yaiza. Zusammen haben diese ca. 100.000 Einwohner.

Die Hauptstadt der Insel ist Arrecife. In dieser Stadt lebt etwa die Hälfte der Bevölkerung Lanzarotes. Fünf Autominuten von der Hauptstadt entfernt liegt der internationale Flughafen.

Seinen Namen verdankt Lanzarote dem Genueser Seeman Lancelotto Malocello, der in der zweiten Hälfte des 14. Jhd. auf der Insel gelandet war. Damit ebnete er den Weg für nachfolgende französische, britische und spanische Seeleute und Händler. Früher war die Inselgruppe als die Glücklichen Inseln (Islas Afortunadas) bekannt.

Im Jahr 1987 wurde Lanzarote von der Welt Tourismus Organisation zu einer der sechs weltweit zu erhaltenden Landschaften erklärt und im Jahre 1994 wurde die Insel von der UNESCO zum Biosphären Reservat ernannt.

Um die Insel zu erforschen, empfiehlt es sich, für mindestens 3 Tage (das genügt für die Sehenswürdigkeiten), besser für 1 Woche (damit man auch weiter entfernte Strände besuchen kann) ein Auto zu mieten. Die Entfernungen sind gering und daher lassen sich Kultur, Natur und Badespass sehr gut in Einklang bringen. Sehr beliebt, und wenn man die Papagayo Strände besuchen oder auch sonst abseits der breiten Pfade unterwegs sein will auch empfehlenswert, sind kleine Geländewagen. Für diesen Fahrzeugtyp empfiehlt es sich allerdings rechtzeitig zu reservieren, da in der Hochsaison die Bestände manchmal knapp sind!

Famara: Die Playa Famara ist im Sommer einer der Traumstrände Lanzarotes. Kilometer lange Spaziergänge, seichtes Wasser mit mittlerem bis hohem Wellengang. Hier weht immer ein frischer Wind der manchmal auch unangenehm werden kann. TOP für Surfer - manchmal nicht ungefährlich für Schwimmer!

El Golfo: Ein traumhafter Anblick ist der schwarze Strand bei El Golfo. Zum Baden ist dieser Strand weniger geeignet. Hier herrscht eine starke Strömung die selbst guten Schwimmern einiges abverlangt. Fun-Faktor am Rande: Am Strand kann man überall den auf der Insel viel verkauften Olivinstein finden.

Orzola: Bizarr: Die weißen Strände bei Orzola. Mitten in der schwarzen Lavalandschaft sieht man plötzlich wunderbaren, weißen Sand.

Playa Blanca / Papagayo Strände: Bei Playa Blanca findet man die Papagayo Strände Playa de las Coloradas und Playa Mujeres mit kristallklarem, ruhigem Wasser. Die Piste nach Papagayo ist wirklich mehr als schlecht und ausserdem mautpflichtig. Trotzdem lohnt sich der Weg!
Vorsicht: Bei vielen Wagenvermietern entfällt der Versicherungsschutz auf dieser Strecke für PKW's. Wer auf Nummer Sicher gehen will, mietet einen Geländewagen.

Puerto del Carmen: Der erste und größte Touristenort auf Lanzarote. Das Gebiet liegt entlang dreier langer, breiter Naturstrände die ideal zum Baden und Bräunen Richtung Süden gelegen sind. Viele Wassersportmöglichkeiten.

Arrieta: Beliebt bei Wellenreitern und Bodyboardern! Der Strand ist ein wunderbarer Naturstrand mit kristallklarem Wasser und meist hoher Brandung.

Costa Teguise: Hier findet man fast ausschließlich künstlich angelegt, weiße Strände. Die Playa Jablillo, Playa Bastian und die Playa Las Cucharras sind badefreundlich und ruhig.

 
 
Impressionen 2 aus Lanzarote (Die Bilder können auch als e-Card versandt werden):
Feuerberge als e-Card?
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Los Hervideros als e-Card?
 
 
 
 
Sehenswürdigkeiten
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César Manrique

Salinas de Janubio: Die ausgedehnte Salinenanlage ist schon fast ein Wahrzeichen von Lanzarote und zählt zu den Größten auf den Kanaren. Die Salinen sind heute nur noch zum Teil in Betrieb und vielfach schon recht verfallen. Die Salinas stehen unter Denkmalschutz.

Montanas del Fuego bzw. Feuerberge: Der Timanfaya Nationalpark, gegründet 1974, befindet sich im Südwesten der Insel. Mit mehr als 170 Quadratkilometern gehört er zu den größten Lavafeldern der Welt. Der Besuch dieser bizarren und einzigartigen Landschaft aus schwarzen, unbegehbaren Lavaflächen (Malpaís), rostrot bis dunkelgrau schimmernden Vulkankegeln und Aschefeldern ist ein absolutes Muss für den Lanzarote-Besucher. Keine der Kanarischen Inseln ist so vom Vulkanismus geprägt wie Lanzarote.

El Golfo: Diese Lagune liegt im Westen der Insel. Sie ist vom Parkplatz aus über einen kurzen Weg erreichbar. Der Kratersee verdankt seine grüne Färbung den Algen nahe der Wasseroberfläche.

Los Hervideros: Nach dem El Golfo unbedingt hier vorbeischauen! Die Westküste ist an dieser Stelle wild zerklüftet. Das Wasser kocht förmlich in Lavahöhlen und an der Steilküste. Gut ausgebaute Fußwege führen zu herrlichen Aussichtspunkten.

Cueva de los Verdes: Dieses Höhlensystem ist vor ca. 3000 bis 4000 Jahren beim Ausbruch des ungefähr fünf Kilometer entfernten Vulkanes Montana Corona entstanden. Die Cueva de los Verdes gehört zum selben Tunnelsystem wie das ganz in der Nähe liegende "Jameos del Agua".

Jameos del Agua: 1976 von Cesar Manrique ausgebaute Höhle mit Restaurants, Bars, Tanzflächen, Schwimmbecken und einem großen Konzertsaal. In einem unterirdischen See leben blinde kleine Albinokrebse (Munidopsis polymorpha).

Mirador del Rio: Dieser Aussichtspunkt liegt im Norden der Insel ca. 450 m hoch über dem Meer an einer Steilküste, die fast senkrecht abfällt. Das Gebäude wurde von dem bekannten Architekten Cesar Manrique erbaut und gilt als eines seiner schönsten Bauwerke.

Jardin de Cactus: Das letzte große Werk Manriques war der Kaktusgarten in der Gemeinde Teguise bei Guatiza. Er wurde im Jahr 1990 fertiggestellt. Der Jardin de Cactus beherbergt über 1.400 unterschiedliche Kaktusarten.

Das ist nur ein Auszug aus den vielfältigen Besichtigungsmöglichkeiten auf Lanzarote. Natürlich gibt es noch viel mehr zu entdecken!

Seine Kindheit verbrachte der am 24.4.1919 in Puerto Naos geborene Manrique auf der Insel. Er machte an der Universität von La Laguna / Teneriffa seinen Abschluss als Stadtbaumeister und ging anschließend nach Madrid.

1953 ging der von Picasso faszinierte Künstler zur abstrakten Malerei über. Nach einer Ausstellung im Folgejahr stellte sich auch der Erfolg ein. Manrique vertrat sein Land bei der Bienale in Venedig und erhielt danach öffentliche Aufträge, die ihm auch finanziellen Erfolg brachten. Wenige Jahre später ging er nach dem Tod seiner Lebensgefährtin nach New York. Sein Ansehen verstärkte sich durch erfolgreiche Austellungen.

Als der Künstler 1968 von New York nach Lanzarote zurückkehrte suchte er ein Grundstück, um sich auf der Insel für immer niederzulassen. Dabei fiel ihm ein Feigenbaum, der mitten in einem Lavafeld wuchs, auf. Manrique entdeckte die Lavablasen (aus einer davon wuchs der Baum). Er entschloss sich, das Land zu kaufen und errichte sein eindrucksvolles Zuhause mit atemberaubenden Ein- und Ausblicken. Heute ist hier die CÉSAR MANRIQUE FUNDACION untergebracht und das Gebäude für die Öffentlichkeit zugänglich.

Einblick in die Wohnung als e-Card?

César Manrique war ein international bekannter Künstler, der seine Heimatinsel Lanzarote ganz entscheidend geprägt hat. Alle seine Projekte lassen das Ziel, eine Verbindung von Natur und Kunst in Bauwerken und Landschaften zu erschaffen, klar erkennen. Sein unermüdlicher Einsatz für einen sanften und landschaftsschonenden Tourismus half, viele Bausünden auf Lanzarote zu vermeiden.

César Manriques Windspiele (Juguete del Viento) sind in vielen der unzähligen Kreisverkehre Lanzarotes zu finden. Die unterschiedlichen geometrischen Formen reagieren, jede für sich anders, auf die wechselnden Windstärken und Richtungen.

Leider schwindet nach seinem Unfalltod am 25.9.1992 im Alter von 72 Jahren dieser schützende Einfluss immer mehr.

 

 
 
Impressionen 3 aus Lanzarote (Die Fotos können auch als e-Card versandt werden):
Cueva de los Verdes als e-Card?
Tauchgang als e-Card?
Blick auf Famara als e-Card?
 
 
 
 
 
 
 

Eure Meinung zu Lanzarote:

2006-05-21 12:29:08
Josef
SteiermarkÖsterreich
Hi! Super seite mit vielen nützlichen Informationen. Macht Lust diese Insel mal zu besuchen, denn es muss ja nicht immer Gran Canaria oder Teneriffa sein.
2005-05-06 13:55:48
Luise
Schöner Artikel. Ich habe beim Anschauen und Lesen so richtig Lust auf Lanzarote bekommen
2004-07-31 17:26:09
Frauke
Leverkusen
    
Hi! Kann mir jemand helfen? Ich suche diese Kachel-"Fischmonster" von César Manrique. Wo kann ich sowas herbekommen. In der Fundación von César Manrique waren sie mir noch zu teuer, aber jetzt bereuhe ich es und finde nix darüber im Internet... :( Muchas gracias por ayuda!!!
2004-04-06 15:31:00
Doris
Neunkirchen/NÖ
    
also wir waren 1999 auf lanzarote in puerto del carmen und ich kann diese insel als urlaubsort nur weiterempfehlen! super tolle unterbringung haben wir im eldorado genossen, wunderschöne aussicht, schöne große zimmer und sehr gute verpflegung! ausflüge: die nord- und südtour solltet ihr auf jeden fall mitmachen, sowie auch eine u-boot fahrt, werdet ihr so schnell nicht vergessen! ich komme noch immer ins schwärmen wenn ich an diesen urlaub zurückdenke und hoffe, daß ich der insel bald wieder mal einen besuch abstatten kann!
2004-01-04 03:09:23
Barbara
Innsbruck
Das klingt so schön, ich werde Lanzarote in meine engeren Pläne für meine kostbaren Urlaubswochen 2004 mit einbeziehen.
2003-10-13 13:09:47
lou
i don't speek german but this is fab
2003-03-12 10:40:44
Ela
Bremen/D
    
Hallo!rnrnEuer Beitrag über Lanzorote ist wirklich spitze! Ich liebe diese Insel einfach, sie hat was mystisches und unheimliches, besonders wenn man den Timanfaya durchwandert... Ich freue mich schon auf meinen nächsten Urlaub dort. Übrigens habe ich meine Homapge teilweise dieser schönen Schroffheit gewidmet, vielleicht schaut ihr einfach mal?

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Specialstart: 6.3.2003