Auf Herz und Nieren geprüft wurde am 6.7.2011 das dritte Olympische Dorf für die Jugendwinterspiele 2012 in Innsbruck: Mit einem übergroßen Föhngebläse wurde Luft aus einem der 13 Häuser gesaugt, um die Dichtheit des Baus zu kontrollieren. Die erlaubte Luftwechselrate liegt bei n50 = 0,60, mit n50 = 0,28 wurde der notwendige Grenzwert deutlich unterschritten, der Test also bestanden. So können sich die Sportler der Jugendolympiade im perfekten Raumklima auf Ihre Wettkämpfe vorbereiten. Und die zukünftigen Bewohner freuen sich auf fast 80% weniger Energiekosten im Vergleich zu herkömmlichen Bauten.
"Die sehr gute Wärmedämmung, Wärmerückgewinnung aus der Abluft und über 1.000 m² Solarfläche am Dach sind die wesentlichen Gründe, wie die für ein Passivhaus erforderlichen niedrigen Energiewerte erreicht werden“, erklärt Markus Prackwieser von der Architekturwerkstatt din a4, die 182 der insgesamt 450 Passivhaus-Wohnungen im O3 gebaut hat. „Die heute gemessenen Werte entsprechen allen technischen Normen, damit erfüllt das O3 die Anforderungen für eine Zertifizierung als Passivhaus“, bestätigt DI Prackwieser weiter.
Die Architekturwerkstatt din a4 unter der Leitung der Architekten Conrad Messner, Markus Prackwieser und Othmar Zobl kann bereits auf jahrelange Erfahrung im energieeffizienten Bauen zurückblicken. So haben Sie mit dem Congress Centrum Alpbach bereits 1997, als Nachhaltigkeit noch nicht in aller Munde war, ein Gebäude energiesparend gebaut und sich in der Zwischenzeit einen Namen in der internationalen Architekturszene gemacht.
In den Jahren 2005 bis 2010 stellten sie Ihre Kompetenz abermals nachdrücklich unter Beweis: am Innsbrucker Lodenareal errichtete das Tiroler Architektenteam Europas größte Passivhauswohnanlage. Für dieses Projekt wurde die Architekten der din a4 für den ressourcenschonenden Bau international ausgezeichnet.
Die Kompetenz der Tiroler Architekten hat sich zwischenzeitlich auch über die Landesgrenzen hinaus verbreitet: gemeinsam mit dem Innsbrucker Architekturbüro Dieter Mathoi wird derzeit das Justizzentrum Korneuburg errichtet – natürlich ebenfalls im Passivhausstil.
(PR) Quelle Text und Bilder: pro.media
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