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Wien (OTS) - Picknick
im Grünen, saftig-reifes Obst, barfuß in luftiger, farbenfroher Kleidung durch die Wiese wandern. Für die einen die Freuden
der warmen Jahreszeit, für Insektengift- Allergiker eine Ansammlung von Gefahrenquellen. Gerade im Spätsommer sind Wespen
extrem aggressiv, da sie keine natürliche Nahrung (Blattlaus) mehr haben.
"Die Allergie gegen das Gift von Wespen, Bienen, Hummeln oder Hornissen ist zwar nicht so häufig wie eine Hausstaubmilben,-
Pollen- oder Tierhaarallergie, aber bei weitem gefährlicher", warnt OA Dr. Tamar Kinaciyan, Leiterin der Allergieambulanz
am Wiener AKH. "Betroffene wissen oft nichts von ihrer Allergie, da der Körper erst nach mehreren Stichen allergisch reagiert.
Andere unterschätzen bzw. verdrängen die Symptome wie Juckreiz, Hautausschlag, Schwellungen im Gesicht oder der Stichstelle
und tun sie als eine normale, harmlose Abwehrreaktion des Körpers ab. Im schlimmsten Fall kann es jedoch zu einem gefährlichen
Kreislaufschock kommen, der ohne sofortige ärztliche Hilfe innerhalb weniger Minuten tödlich enden kann", warnt die Expertin.
Jährlich sterben in Österreich rund 8 Menschen am Stich einer Wespe oder eines artverwandten Insektes. Die Dunkelziffer
ist mit Sicherheit höher, denn oft ist es nicht der Stich selbst, der zum Tod führt, sondern eine Ohnmacht oder starke
Unaufmerksamkeit, durch die z.B. ein Verkehrsunfall verursacht wird.
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