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Jahrzehnten des Verbots ist das legendäre Kultgetränk
Absinth nun wieder seit
1998 legal. Die Muse der Boheme steht nun zum inspirierenden
Genuß bereit. |
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Absinth
gelangte im Frankreich des ausgehenden 19. Jahrhunderts
zu außerordentlicher Popularität. Vor allem
Künstler und Bohemiens waren ihm zugetan - nicht
zuletzt wegen seiner stimulierenden und euphorisierenden
Wirkung. Zu den prominentesten Genießern diese
Kultgetränks gehörten u.A. Baudelaire, Vincent
van Gogh, Oscar Wilde, Pablo Picasso und Ernest Hemingway.
Nach gross angelegten und zum Teil hysterisch geführten
Kampagnen wurde Absinth zur Zeit des ersten Weltkriegs
in fast allen westlichen Staaten verboten. Erst seit 1998
(das ist kein Tippfehler!) ist die Herstellung von Absinth
in der Europäischen Union wieder legal.




Absinth
ist eine wermuthaltige Spirituose, die unter Verwendung
weiterer Kräuter nach traditionellen Rezepten destilliert
wird. Die Heilkraft des Wermuts ist seit der Antike bekannt
und Absinth selbst wurde zunächst hauptsächlich
als Allheilmittel gebraucht. Mit der Zeit begann man aber
seine ganz besondere Wirkung (stimulierend und euphorisierend)
zu schätzen, die hauptsächlich auf den Wermutbestandteil
Thujon zurückgeführt wird. Das es heutzutage
ja für alles Regeln und Grenzen gibt, bestehen heute
natürlich auch Obergrenzen für den Thujongehalt.
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Da
Absinth zu den (sehr) hochprozentigen Spirituosen
gehört (Alkoholgehalt 50 bis 70 % Vol.) wird
er kaum pur getrunken. Klassischerweise wird er
mit Wasser, etwa im Verhältnis 1:5, gestreckt.
Man kann ihn aber auch mit Sekt oder Softdrinks
verlängern. Auch Cocktails können mit
Absinth zubereitet werden. Einige Rezepte dazu findet
Ihr in der Nebenspalte.
Weiterführende
Informationen zum Thema Absinth gibt es auf dieser,
sehr guten, deutschsprachigen Seite:
http://www.absintheon.com
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ABSINTH
- DRINKS:
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